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Am Sa. 29.10.2011 führte die Freiwillige Feuerwehr in Asseln mit ihrer Jugendfeuerwehr zusammen mit dem Löschzug aus Berghofen der Jugendfeuerwehr aus Lanstrop und einem Führungsdienst (B-Dienst) mit Einsatzleitwagen (ELW) eine Übung an der Hellweg Grundschule in Asseln durch.

Bild 1: Der Zugführer behält den Überblick im Einsatz.
Es wurde ein Brand an verschiedenen Stellen im Gebäude der Schule angenommen. Die ersteintreffenden Einsatzkräfte aus Asseln konnten feststellen dass eine Schulklasse im Gebäude von Feuer und Rauch in ihrem Klassenraum eingeschlossen war. Eine weitere Schulklasse ist durch einen verrauchten Bereich geflüchtet und hat auf dem Weg vier Schüler und einen Lehrer verloren. Der Löschzugleiter aus Asseln wies den Gruppenführern ihre Aufgaben zu: Menschenrettung!

Bild 2: Der Gruppenführer teilt seine Mannschaft ein; Menschenrettung
Nachdem die Einsatzstelle so aufgeteilt war traf der B-Dienst mit den Berghofern ein. Zeitgleich zeigte sich den Einsatzkräften dass auch der Hausmeister mit zwei Mitarbeitern einer Klempnerei im Keller der Schule von den Flammen eingeschlossen und vermisst wurde.

Bild 3: Dichter Rauch steigt aus dem Keller, im Hintergrund rüstet sich ein Atemschutztrupp aus.
Die Einsatzstelle wurde nun durch den B-Dienst neu strukturiert so dass der Gruppenführer aus Berghofen die Menschenrettung der eingeschlossenen Schulklasse übernahm und der Löschzug aus Asseln die Menschrettung der vermissten Kinder und des Lehrers sowie der 3 Personen im Keller übernehmen konnte.

Bild 4: Dem Angriffstrupp wird die Schlauchleitung verlegt. Die rote Tasche beinhaltet einen mobilen Rauchverschluß welcher ein Ausbreitung von Rauch in nicht betroffenen Gebäudeteile verhindern soll.
Die Übung diente dazu die Führungskräfte zu fordern, so dass diese die richtigen Einsatzschwerpunkte setzen. Also die Rettung der Personen welche am stärksten gefährdet sind. Die Mannschaft sollte unter möglichst realen Bedingungen erfahren wie Räume abgesucht werden um vermisste Personen zu finden. Des weiteren sollten sie den Umgang mit den Feuerwehrgeräten üben und wie diese sich unter realen Bedingungen verhalten z.B. das richtige verlegen von mit Wasser gefüllten Schläuchen, der Umgang mit Atemschutzgeräten.

Bild 5: Eine Atemschutzgeräteträgerin wartet auf den Einsatz.
Die Übung wurde ca. 2 Monate geplant und dauerte dann letztlich 40 min. In dieser Zeit wurden 3 Brandherde bekämpft, 8 bewusstlose Personen, eine Schulklasse bestehend aus 11 Personen gerettet außerdem musste noch eine Schulklasse mit weiteren 11 Kindern betreut und aus dem Gebäude herausgeführt werden. Als weitere Schwierigkeit wurde die Einsatzstelle durch gespielte Eltern gestört die Sorge um ihre Kinder hatten. Im Einsatz waren weiterhin 2 Großnebelmaschienen und 18 Atemschutzgeräte.

Bild 6: Eine Person wird aus dem verrauchten Gebäude gerettet
In der Nachbesprechung zur Übung konnte dann ein positives Fazit gezogen werden. Sowohl die Führungskräfte wie auch die Mannschaft haben effektiv gearbeitet, die richtigen Schwerpunkte gesetzt und gezeigt dass sie ihr freiwilliges Handwerk beherrschen. Die Übung hat außerdem gezeigt das der Ausbildungsstand in den Reihen der Freiwilligen Feuerwehr hoch ist und sich die Dortmunder auf ihre Feuerwehr verlassen können
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Bild 7: Ein Schüler (hier ein Jugendfeuerwehrmitglied) wird nach der Rettung aus dem Gebäude gebracht und an den Rettungsdienst übergeben.
Ein Dank geht an dieser Stelle an die Kollegen/innen aus Berghofen, Lanstrop, die Jugendfeuerwehr (Asseln und Lanstrop), den B-Dienst für die tolle Unterstützung der Übung. Insgesamt waren 35 Einsatzkräfte, 26 Jugendfeuerwehrler und 2 Eltern an der Übung beteiligt. |